
Rumänien plant, etwa 300 Lynx-Schützenpanzer von dem deutschen Rüstungsunternehmen Rheinmetall zu kaufen.
Laut einem Bericht der Euronews wurde die Vereinbarung nach Gesprächen zwischen dem CEO von Rheinmetall, Armin Papperger, und hochrangigen rumänischen Vertretern, darunter der Wirtschaftsminister Radu Miruță und der Verteidigungsminister Ionuț Moșteanu, abgeschlossen.
Unternehmensvertreter bestätigten, dass die Vereinbarung Bestimmungen für die lokale Produktion enthält, was eine neue Phase der Verteidigungskooperation zwischen Rumänien und Deutschland markiert.
Das Lynx-System, das von Rheinmetall entwickelt wurde, ist eine Familie von hochmodernen modularen gepanzerten Kampffahrzeugen. Zu den Hauptkonfigurationen gehören die Modelle KF31 und KF41.
Laut dem Unternehmen wurde der Lynx als ein hochmobiler, geschützter und umkonfigurierbarer Schützenpanzer entwickelt, der als Kommandofahrzeug, Aufklärungsplattform oder medizinische Evakuierungseinheit eingesetzt werden kann, je nach installiertem Missionsmodul.
Die erste Lieferung wird aus 298 Kampffahrzeugen bestehen, wobei 46 von ihnen in Varianten auf demselben Fahrgestell gebaut werden. Die rumänischen Behörden bestätigten, dass ein Teil der Produktion vor Ort durchgeführt wird, sobald die parlamentarische Genehmigung vorliegt.
Rheinmetall ist bereits in Rumänien durch seine Niederlassung in Mediaș tätig, hat jedoch angekündigt, “die modernste Pulverfabrik der Welt” in Victoria, im Kreis Brașov, zu errichten. Die Anlage wird mit einer Investition von 500 Millionen Euro gebaut und soll “hunderte Arbeitsplätze” schaffen, so das Unternehmen.
Foto: MH Kiss József 86. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft.
